Mitarbeitende

Eindrücke von der Mitarbeit im ErlebnisRaum Taufe

Zur Zeit gibt es einen Pool von ca. 50 Mitarbeitenden (15 m/35w) beim ErlebnisRaum Taufe.
Die Mitarbeitenden haben verschiedene Konfessionen. Die Mitarbeitenden kommen u.a. aus dem Kirchenkreis, aus Schaumburg-Lippe, aus Hannover, Wunstorf, Loccum, Springe. Einige waren schon in Wittenberg dabei. Viele übernehmen mehrmals Dienste.
Die Mitarbeitenden wurde um kurze Statements zu ihrer Mitarbeit gebeten. Hier sind die ersten Rückmeldungen abgedruckt:


„Wussten Sie schon, wusstest Du schon, wie schön und interessant die ehrenamtliche Mitarbeit beim ErlebnisRaum Taufe ist? Es ergeben sich in dieser Zeit von 15.00-18.00 Uhr gute Gespräche und anregende, spannende Begegnungen mit Besucher*innen, aber auch mit den anderen Mitarbeiter*innen. Ich freue mich, dass dieses Projekt für Jung und Alt in unserer einladenden Marien-Kirche ist. Danke an alle, die sich dafür eingesetzt haben, ganz besonders geht ein herzliches Dankeschön an Dr. Heike Köhler.“

Inge Molitor, Obernkirchen


Ich wurde als getaufter und gläubiger Christ durch meine Frau Gudrun zur Mitarbeit im ErlebnisRaum Taufe animiert. Bei meinen bisherigen Einsätzen durfte ich die unterschiedlichsten Menschen kennenlernen und es ergaben sich teilweise interessante Gespräche zum Thema Taufe. Man konnte aber auch Besucher beobachten, die aus meiner Sicht vom ErlebnisRaum Taufe nicht angesprochen wurden.
Das harmonische und motivierte Miteinander der teils unbekannten Mitarbeiter untereinander haben mich sehr inspiriert, so dass ich meine Mitarbeit nicht bereue.
Ich bin dankbar für diese schönen Momente, die mein Leben in so vielfältiger Weise bereichert haben.

Herwik Körtge,  Auetal


Eindrücke beim Erlebnisraum Taufe
An dem ersten Wochenende, an dem ich in der ErlebnisRaum Taufe mitgeholfen habe, habe ich erst einmal gar nicht alle Zusammenhänge erkannt, die in dem Ausstellungsraum stecken. Die Farben, die Töne und die Bilder ergeben ein harmonisches Bild. Aber an jedem weiteren Wochenende habe ich ein anderes Detail für mich entdeckt. Nicht nur die Gefühle werden durch Bilder und Töne in Schwingung gebracht, auch für den Kopf bekommt man etwas zu tun. Zum Beispiel habe ich mich jedes Wochenende mit einem anderen Thema an den Tablets befasst. Ebenso habe ich mir jedes Mal den Film mindestens einmal angesehen. Am liebsten aber stand ich am Taufstein. Einen Segen zu sprechen, war bis dahin meine größte Angst und Unsicherheit, darum habe ich das auch ganz viele Male gemacht und unglaublich viel Dankbarkeit dafür bekommen.
Der Erlebnisraum Taufe ist für mich ein wunderbares Angebot, mich mit meiner eigenen Taufe auseinanderzusetzen. Da ich als Erwachsene getauft wurde, kann ich mich noch sehr gut daran erinnern. Mein Taufspruch fiel mir wieder ein, ganz deutlich ist mir mein Wunsch, dazuzugehören wieder in Erinnerung gekommen. Dies haben interessanterweise auch einige Besucher erzählt. Es war schön von anderen ihre Tauferlebnisse und ihre Erfahrungen zu hören. Besonders beeindruckt haben mich zwei Schwestern, die aus einer sehr strengen Gemeinde kamen und auch als Erwachsene getauft wurden. Sie fanden es besonders wohltuend, den Segen Gottes von mir zugesprochen zu bekommen, obwohl ich nicht Theologie studiert habe. Sie meinten darin eine Ebenbürtigkeit zu erkennen, die wohltuend und versöhnlich auf sie wirkt. An diesem wunderbaren Taufstein aus Hülsede zu stehen und mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen, hat mir am meisten Freude bereitet. Es kamen Leute, die sich den Besuch des ErlebnisRaums vorgenommen hatten und von weit her angereist waren, aber es kamen auch Besucher ganz spontan. Ein junger Mann sagte, er wäre nicht getauft und hätte sich auch noch nie Gedanken darüber gemacht. Er war besonders von dem „Ei“ angetan. Darin lag er eine ganze Weile und lauschte der Musik des Films und erzählte dann, dass er das erste Mal mit diesem Thema in Berührung gekommen sei. Beim Verlassen des ErlebnisRaums wirkte er richtiggehend erfrischt.
Der Kirchraum der Stiftskirche ist an sich schon ziemlich überwältigend. Hinzu kommt noch die unglaubliche Freundlichkeit aller Mitarbeitenden. Jeder plauderte in den Pausen oder vor Öffnungsbeginn gern, erzählte aus der eigenen Kirchengemeinde und den Erlebnissen im Erlebnisraum Taufe von anderen Wochenenden. Durch das gemeinsame Interesse an dieser Ausstellung kam man sofort ins Gespräch. Durch den ErlebnisRaum Taufe habe ich nicht mehr das Gefühl in dieser imposanten Kirche dauernd nur ehrfürchtig staunen zu müssen. Stattdessen nehme ich sie mit einer neuen Leichtigkeit wahr.

Petra Flamme-Müller, Rodenberg


Durch die Taufe mit der Schöpfung vereint
Die 3-D Filmproduktion im Taufraum in Obernkirchen bringt dem Betrachter das Thema Taufe auf sehr emotionale Weise näher. Zu Beginn des Films sieht und hört man zerbrechende Teile, in deren Hintergrund man einen sitzenden Menschen, vielleicht Adam, erkennen kann. Menschen stehen im Regen, man ist im Meer und betrachtet es aus einer Perspektive eines Tauchers. Wenn man schließlich auftaucht, bewegt man sich zuerst langsam dann immer schneller über das Wasser und gewinnt dabei immer mehr an Höhe. Schon erkennt man im Hintergrund Land und Berge, auf die man sich zubewegt, und plötzlich wird es dunkler und es beginnen einzelne Lichtpunkte aufzusteigen. Die Lichtpunkte werden immer mehr und beginnen um einen zu kreisen. Aus ihnen formen sich schließlich Menschen, die einem zuwinken, zeigen, dass man zu ihnen gehört. Dann hat man das Gefühl die Erde zu verlassen und sich zusammen mit den Lichtpunkten in den Weiten des Universums zu verlieren. Spiralnebel tauchen auf und man gleitet schwerelos durch das All. An dieser Stelle endet der Film – nein, er endet nicht, sondern er kehrt zum Anfang zurück. Die Reise beginnt von Neuem. Für mich zeigt dieser Film die Vereinigung des Menschen mit seinen Mitmenschen und der Schöpfung durch die Taufe. Wir sind in unserem Leben auf die Schöpfung und unsere Mitmenschen angewiesen. Gott fügt alles zusammen und sorgt für uns. Ein sinnhaftes Leben ist allein nicht möglich.

Lutz Müller, Rodenberg


An 2 Wochenenden im Juli 2020 durfte ich als ehrenamtliche Mitarbeiterin bei dem Projekt ErlebnisRaum Taufe tätig sein. Aufmerksam auf dieses Projekt wurde ich unter anderem durch die Tageszeitung. Hier stand: „Es werden Mitarbeiter gesucht, die Lust und Laune haben dabei mitzuarbeiten“. Ich hatte Zeit, Lust und Laune.
An diesen 6 Tagen – 15 weitere sind Corona zum Opfer gefallen – durfte ich viele nette Menschen kennenlernen. Intensive Gespräche, nicht nur über Taufe und Konfessionen, sondern über Familie, Freizeitgestaltung, Literatur und natürlich Gesundheit, wurden mit Gästen und Besuchern geführt.
Sicherlich sind die 180Grad Projektion und der Besuch der ehem. Landesbischöfin Margot Käßmann zwei Highlights dieses Projektes. Aber „die wichtigste Komponente bei diesem Konzept ist die Stille“ (Heike Köhler) und gerade diese Stille macht neugierig und regt an, sich Gedanken über die Taufe zumachen. Wie schön ist es doch zu wissen, das Gott uns gerufen hat, uns liebt und dass diese Liebe nie aufhört, egal was wir machen.
Ich bin dankbar und stolz, dass ich „mitmachen“ durfte, und dass ich nochmal für mich in Erinnerung gerufen habe, wie wichtig die Zughörigkeit zu einer christlichen Glaubensgemeinschaft ist.

Marion von der Assen-Kenkel, Obernkirchen


Zuerst war es nur ein Gedanke „Erlebnisraum Taufe“
Was macht man da? Was mache ich da?
Dann stand der Entschluss fest: Ich probiere es einfach mal aus!
Und nach kurzer Zeit weiß ich, diese Entscheidung ist richtig.
Der „Erlebnisraum Taufe“ gibt mir die Gelegenheit das Ehrenamt
auf eine besondere Art und Weise kennenzulernen.
Mit immer anderen Menschen aus nah und fern über Taufe,
Sakrament, Glaube und Gott sprechen zu können bereichert mich
bei jedem Einsatz aufs Neue. Die persönlichen Erinnerungen der
Besucher zu teilen, das erneute Erinnern und Erleben zu begleiten lassen mich Kirche neu erleben.

Das freundliche Miteinander der Ehrenamtlichen und die liebe Versorgung durch die Stiftsdamen machen jeden Einsatz zu einem Geschenk.
Vielen Dank auch an dich liebe Heike für diese gute Organisation und Begleitung.

Sylvia Busche, Obernkirchen


Liebe Heike, wir möchten uns bei dir und den Mitgestaltern herzlich Bedanken für das gelungene Projekt.
Die Besucher sind begeistert, wir haben es am Nachmittag sehr häufig gespürt.
Hoffentlich wird es an einem anderen Ort auch Menschen zugänglich gemacht. Es passt in unsere Zeit.

LG Thea und Gerda (per whatsapp)


 

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