Multimediashow.
Erste Begegnungen

Taufe ist Urbestand unserer Identität

„Ich glaube, dass dieser Stein symbolisiert: Was wir hier machen ist keine Inszenierung eines modernen Events. Es geht nicht darum, ein Medium multiperspektivisch mit allen möglichen Mitteln neu in Gang zu setzen, sondern das alles ruht in einer uralten Tradition, die mit dem Beginn des Christentums zusammenhängt. Und das kann man kaum anschaulicher machen, als damit, etwas herzubringen, das nicht nur eine halbe Tonne schwer ist, sondern vor allem viele Jahrhunderte alt. Etwas, das ein Zeugnis dafür ist, dass dieser christliche Brauch der Taufe zum Urbestand unserer Identität gehört.“

Ralf Meister

Landesbischof , Landeskirche Hannovers

Mitten in der Stadt

„Ich finde es eine unheimlich gute Idee, dass der Erlebnis-Raum hier in Wittenberg mitten in der Stadt ist. Das hier ist ein Ort, durch den man durchgehen kann und dann mit einer ganz anderen Erfahrung zurück in den Trubel der Stadt kommt. Gut finde ich den Empfangsraum mit seinem hellblauen Licht. Es steht unserer Kirche gut, dass man hier im Hellen anfängt. In der Taufe ist es ja sonst so, dass man erst untergetaucht wird, also ins dunkle eintaucht, aber hier ist der Ablauf andersherum. Das wirkt einladend.“

Stephan Wichert-von Holten

Superintendent, Kirchenkreis Lüchow - Dannenberg

Taufe umfängt

„Dieser Film war total beeindruckend! Der bringt einen, im wahrsten Sinne des Wortes, aus dem Gleichgewicht. Wenn man da steht, mit dieser Fülle von Eindrücken durch die Bilder rund um einen herum, da merkt man, wie einen das Thema Taufe wirklich von allen Seiten erfasst. Man spürt, wie einen die Taufe förmlich umfängt.“

Wilhelm Helmers

Superintendent, Kirchenkreis Bremervörde - Zeven

Gewinnbringendes Warten

„Die Ruhe, die einen im ersten Raum umfängt, fand ich sehr gut. Wenn man von draußen kommt, kann man sich erstmal sammeln. Das bisschen Warten und an den Tablets spielen, fand ich ganz gewinnbringend, als jemand der regelmäßig Taufgespräche führt, auch mit Leuten, die Taufe eher als etwas Fremdes erleben. Das ist ohnehin meine Erfahrung der letzten Jahre. Die Neugier der jungen Eltern auf die Frage, was Taufe eigentlich bedeutet, ist wesentlich größer als noch vor 20 Jahren. Auf die Wirkung des Taufsteins war ich sehr gespannt, weil der aus dem Nachbar-Kirchenkreis stammt und ich die Pastorin kenne, die sonst an diesem Taufstein steht.“

 

Detlef Brandes

Superintendent, Kirchenkreis Laatzen-Springe

Multimediashow.
Taufstein.

Viel größer, als ich selber

„Der Film hat mich sehr beindruckt. Ich könnte da ewig auf dem Boden liegen bleiben, weil er mich mit hinein nimmt in ein großes Geschehen, das viel größer ist, als ich selber. Ich als einzelner, mit dem wenigen, was ich erfassen kann, bin nochmal in einen viel größeren Zusammenhang gestellt. Das bedeutet Taufe für mich.“

Jutta Rühlemann

Superintendentin, Kirchenkreis Osterholz - Scharmbeck

Eine wunderbare Zentrierung

„Ich bin ganz überwältigt, weil der „Erlebnis-Raum“ einen abholt. Man kommt von draußen und es sind erstmal nur ganz wenige Dinge zu sehen. Die sind aber ganz konzentriert auf das Thema Taufe. Man besinnt sich. Es hat etwas Meditatives. Es ist eine Hinführung: Durch die beiden ersten Räume kommt man schließlich zum zentralen Punkt, dem Taufbecken und darf sich da an die eigene Taufe erinnern.“ „Bei der Fülle, die die Menschen außerhalb dieser Räume während der Weltausstellung Reformation wahrnehmen, ist das hier eine wunderbare Zentrierung auf ein bestimmtes Thema, nämlich die Taufe. Das tut richtig gut!“

Dr. Detlef Klahr

Landessuperintendent, Sprengel Ostfriesland - Ems

Erinnerung international

„Es ist ein echter Erlebnisraum, der unglaublich viele Assoziationen auslöst. Ganz besonders schön finde ich, dass man nicht nur in so eine sphärische Welt gerät. Durch diesen Taufstein gibt es auch eine konkrete Erinnerung daran, dass in unserer Landeskirche seit Jahrhunderten getauft wird. Nun erinnern sich möglicherweise Menschen aus der ganzen Welt genau hier an ihre Taufe. Und dann geht dieser Taufstein irgendwann zurück und steht irgendwo in Niedersachen und eine evangelische Christin aus Südkorea oder aus Nordamerika hat sich an diesem Taufstein an ihre eigene Taufe erinnert. Den Gedanken finde ich sehr bewegend.“

Dr. Petra Bahr

Landessuperintendentin, Sprengel Hannover

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